Bei Jugendfilmcamp steht er Interessierten Rede und Antwort

"Game Of Thrones"-Star Tom Wlaschiha kommt nach Arendsee

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Tom Wlaschiha

mdk Arendsee. Ein Hauch von Westeros weht bald am Arendsee. Tom Wlaschiha, bekannt durch seine Rolle des Auftragskillers Jaqen H'ghar in der US-Erfolgsserie "Game Of Thrones", wurde zum Jugendfilmcamp in den Luftkurort von Schauspielkollege Norman Schenk eingeladen. Und hat zugesagt.

Der beliebte Serien-Star kommt demnach in drei Wochen nach Arendsee. Wie aber hat Schenk es geschafft, den weltbekannten US-Star in die Altmark zu bekommen? "Tom kenne ich noch aus meiner Anfangszeit als Schauspieler. Damals in Dresden beim Theater ,Junge Generation'." Seitdem verbinde die beiden eine "lange, lange Freundschaft", so Schenk.

Seit drei Jahren richtet Schenk das Filmcamp in Arendsee aus, bei dem junge Menschen, die sich für die Filmarbeit interessierren,  einbringen können. In diesem Jahr startet das Camp am 27. Juni und geht bis zum 4. September (mehr Infos: jugendfilmcamp.de). "Tom kennt das Projekt", schildert Schauspieler Schenk, "er möchte sich vor Ort ein Bild machen, den Leuten Frage und Antwort stehen und sie unterstützen".

Für das Filmcamp sei es "großartig", dass Wlaschiha zugesagt hat. Nicht nur, weil er ein so erfolgreicher Schauspieler sei, "sondern weil er sich alles selbst hart erarbeitet hat. Er passt einfach prima ins Camp", so Schenk.

Mit der US-Serie "Game Of Thrones" kam für Wlaschiha der weltweite Durchbruch. Es folgten weitere Rollenangebote. Wlaschiha ist aktuell der einzige Deutsche, der in einer US-amerikanischen Serie mitspielt.

Vorausichtlich an zwei Terminen wird Wlaschiha in Arendsee vor Ort sein: "Wohl einmal in der Festival-Woche", so Schenk und im Juni. Das hänge naturgemäß auch von seinen Drehterminen ab.

Bei all dem Trubel um seine Person scheint Wlaschiha bodenständig geblieben zu sein. "Ich wollte ihm ein Hotel für seinen Aufenthalt bei uns buchen", erzählt Schenk. Das wollte der "Game Of Thrones"-Star aber nicht. "Eine Iso-Matte und ein Schlafsack reicht", habe er Schenk gesagt.

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