Molitz: Naturnahes Gewässer ohne Dichtung und mit unterschiedlicher Böschung / Auch als Löschteich gedacht

Für Frösche, Fische und die Feuerwehr

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Der Dorfteich in Molitz mitten im Dorf wird renaturiert. Naturnah soll er sein und auch ein Wasserreservoir für die Wehr. Bauamtsleiter Gert Reckling (v.r.), Planerin Inge-Lore Schlieckau und Ulf Lahmann von der Baufirma gestern vor Ort.

Molitz. Renaturierung eines Teiches – so heißt die Maßnahme, die vor Tagen in Molitz begann. „Wir wollen den Dorfteich renaturieren“, erklärte gestern die Planerin Inge-Lore Schliekau. Das Gewässer war verschlammt und verschilft.

Nun wird es vergrößert: Die Wasseroberfläche wird rund 500 Quadratmeter betragen, die Tiefe beträgt 1,80 Meter.

Neben dem Teich ist schon der Saugschacht zu erkennen – denn der Teich wird nach seiner Sanierung auch als Feuerlöschteich dienen können – und müssen. Denn die Löschwassersituation im Ort war bislang nicht ausreichend. Aus dem Schacht wird eine A-Rohr ähnlich eines Hydranten ragen – mittels einer Rohrleitung in den Teich kann dann mit der Tragkraftspritze das Wasser aus dem Gewässer entnommen werden. Deshalb ist auch die Errichtung einer Stellfläche für ein Löschfahrzeug Bestandteil der Arbeiten, die die Schramper Baufirma Lahmann übernommen hat.

Das Wasser im Teich bleibt, weil das Wasser in einer „Ton-Lehm-Wanne“ steht. „Deshalb brauchen wir auch keine Dichtung, alles ist naturnah“, so die Planerin. Und wie versorgt sich der Teich mit Wasser?

Von Harry Güssefeld

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