Initiativgruppe „Aktiv für Arendsee“ sucht Plätze für Trimm-Dich-Pfad

Eine Radtour mit Auftrag

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Auf dem Gelände am Aussichtsturm wurde Rast gemacht. Doch Teile des Trimm-dich-Pfades können dort nicht aufgestellt werden, weil es keine kommunalen Flächen gibt.

Arendsee. Radtour um den Arendsee am Donnerstagabend. Auftrag: Suche nach geeigneten Plätzen, auf denen der von der Initiativgruppe „Aktiv für Arendsee“ (AfA) favorisierte Trimm-dich-Pfad errichtet werden könnte.

Im Bereich der Bleiche, am aktuellen Hundestrand, auf Höhe der Wanderrast und der „Quelle“ könnten Geräte stehen, die sportlich herausfordern: Schwebebalken, Geräte für Klimmzüge oder auch Eskaladierwand. „Also, um Missverständnissen vorzubeugen. Wir werden zwar eine kleine Kletterwand wie schon vorgestellt bauen, aber es wird diese, genau diese Eskaladierwand aus NVA-Zeiten sein“, erklärte der Sprecher der Initiative, Matthias Goyer. In der Gruppe wird über die konkrete Ausführung diskutiert. Es geht auch darum, wer die Anlagen in Zukunft pflegt. Gebe es doch in Arendsee ausreichend Fälle, in denen die Nachsorge nicht funktioniert. Zweifel gibt es, aber das ändert nichts daran, dass die AfA genau diese Trimm-dich-Geräte aufstellen möchte.

Zehn Männer hatten sich am Donnerstag an der Radtour um den See beteiligt. Begleitet von einem Versorgungsfahrrad, das Pitt Krüger lenkte. Bei Temperaturen von 30 Grad und einem Durchschnittsalter der Teilnehmer von gefühlt gut 55 war das dringend notwendig. Ausgewertet wurde die Rundfahrt dann bei einem Grillabend am See. Klar war dann, dass auf dem Gelände am Aussichtsturm in Zießau nichts entstehen kann, weil ausschließlich kommunale Flächen geeignet sind. Es wird ein sehr anspruchsvolles Projekt, darüber sind sich die Männer einig. Aber es ist für Arendsee – und im Anblick des Sonnenuntergangs war man sehr stolz auf die Heimat.

Von Harry Güssefeld

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