Alfred Landsberg kritisiert den BUND in Sachen A 14 und fordert die B 190 n

„Das ist doch Sabotage“

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Die Demonstration am 17. September soll die Forderung nach der A14 und der B190 n unterstreichen. Alfred Landsberg stellt das Gelände seiner Tank- und Raststätte zur Verfügung.

Arendsee. „Es grenzt an eine Art Sabotage der Wirtschaft, was sich der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) in Sachen A14 bisher erlaubt hat“, so Unternehmer Alfred Landsberg aus Arendsee. „Wer bezahlt die ganzen Verfahren? Eine Einzelperson kann das nicht.

Der BUND nutze seine Stellung aus, um politische Entscheidungen zu beeinflussen“, sagt er weiter. Aber Landsberg geht es nicht nur allein um die Autobahn, „die schon viel zu lange auf sich warten lässt. “ In anderen Region, so Thüringen, sei Autobahnbau eine Gemeinschaftsaufgabe gewesen, mit starken Bayern in der Nachbarschaft.

Doch dass man nun auch die Verbindung zwischen den noch in den Sternen stehenden Autobahnen 14 und 39 gekippt hat, macht ihn wütend. „Wer die Autobahnen will, der braucht auch die Verbindung, um sie zu nutzen“, sagte der Betreiber der Tank- und Raststätte in Arendsee.

Man müsse die Dörfer entlasten, man braucht Straßen, auf denen schneller als 80 Stundenkilometer gefahren werden kann, fordert Landsberg. Wer schnell zu den Autobahnen will, brauche auch einen schnellen Zubringer. Die Menschen in der Altmark sehnten sich nicht nur nach dem Internet, sondern auch nach schnellen Straßen. Insbesondere die, die ständig pendeln müssen – so in Richtung Lüneburg und Wolfsburg.

„Nur wer die Region erschließt und das auch tatsächlich will, der sorgt dafür, dass junge Menschen gar nicht erst wegziehen, sondern vielleicht sogar auch wiederkommen“, ist sich der Unternehmer sicher. Die Verantwortlichen sollten sich klar darüber sein, dass sie gerade in dieser Phase das Sein oder Nichtsein einer Region mitbestimmen.

Um alledem Nachdruck zu verleihen, wird es am 17. September eine Demo in Arendsee geben. „Dr. Walter Fiedler in Seehausen ist federführend und holt viele Mitstreiter aus Salzwedel, Arendsee und Osterburg mit ins Boot“, sagte Landsberg.

Von Harry Güssefeld

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