Sparkassenchef antwortet auf Fragen zur Sicherheit der Schließfächer

Dicke Türen und Alarm

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Christiane Schulz und Ulrich Böther von der Sparkasse Altmark West an der großen Stahltür des Tresorraumes. Die Anlagen sind sicher, hieß es gestern.

Arendsee / Salzwedel. Die Medien berichten über geplünderte Schließfachanlagen – so geschehen vor gut einer Woche im Bereich der Harzsparkasse und auch bei der Berliner Sparkasse.

Die AZ wollte wissen, wie es um die Sicherheit der Schließfachanlagen bei der Sparkasse Altmark-West steht. Vorstandsvorsitzender Ulrich Böther und Christiane Schulz von der Organisationsabteilung beantworteten gestern die Fragen – wichtigste Antwort: Die Schließfächer sind sicher. Es sei unwahrscheinlich, dass sich diese Dinge aus dem Harz und Berlin in Arendsee oder auch in Salzwedel wiederholten. Im Bereich der Sparkasse Altmark-West gibt es 1677 Schließfächer, davon sind rund 1000 vermietet. „Wir unterscheiden nach unterschiedlichen technischen Anlagen und nach der Begehbarkeit. Es gibt Anlagen, die nur während der Geschäftszeiten genutzt werden können, andere wieder rund um die Uhr“, so Christiane Schulz. Das gehe aber in keinem Fall auf Kosten der Sicherheit. Alle Bereiche seien mit Sicherheitstechnik versehen, zudem gebe es Brandmeldeanlagen.

„Sind die Inhalte der Schließfächer versichert?“, wollte die AZ wissen. Allein mit dem abgeschlossenen Nutzungsvertrag gebe es keinen Versicherungsschutz.

Von Harry Güssefeld

Mehr zur Sicherheit der Schließfächer lesen Sie am Dienstag im E-Paper und in der gedruckten Altmark-Zeitung.

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