Buffalo Bill wird weiter die Peitsche in Cody schwingen / Tag der offenen Tür

Der Chef kann nicht weichen

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Zu einem Tag der offenen Tür begrüßen die Bewohner Codys am 30. Juli: Händler, Flohmarktenthusiasten und Besucher sind willkommen. Eintritt und Parken sind frei.

gü Bretsch. Cody bei Bretsch ist mehr Westernstadt als jede andere City im Westen der USA, meint einer, der sich damit auskennt.

„Während die Amis dort mit Basecaps rumlaufen, ist in Cody alles noch, wie es einst im Wilden Westen war“, so Buffalo Bill gestern gegenüber der AZ. Der Cowboyhut als äußeres Zeichen des starken Mannes und der Colt am Gürtel gehören vor allem zu offiziellen Anlässen zum Dress der Bewohner. Nicht zu vergessen natürlich auch die Kleider der Damen, die so weit ausgestellt sind, dass sich eine Kindergruppe darunter verstecken kann.

Und das alles ist am Sonnabend, 30. Juli, wieder zu bewundern. Dann laden die Cowboys und ihre Damen, die Indianer und ihre Squaws sowie die Banditen, Betrüger und Lebenskünstler der kleinen Stadt nahe Bretsch zu einem Tag der offenen Tür ein. Die Stadt putzt sich heraus, der Saloon ist geöffnet und die Stadt verwandelt sich in einen großen Basar. „Es können alle, die einen Stand haben möchten, dabei sein“, so Buffalo Bill alias Erwin Giggel, der während seines schleichenden Abgangs aus Altersgründen weiter den Weisen Mann auf dem Little Big Horn verkörpert. Besucher und Händler sind ab 9 Uhr willkommen. Anmeldungen unter Tel. (039 391) 49 063 oder Tel. (01 62) 9 745 932 möglich.

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