Verkehrslösung an Einflugschneise im Wendland noch offen

Bürger wollen Kreisel bei Trabuhn

+
Völlig übersichtlich und doch eine Gefahrenstelle: Die Trabuhner Kreuzung im Wendland wird von Einheimischen, aber vor allem auch Altmärkern bei ihrer Fahrt ins Wendland frequentiert. Doch Vorsicht: Oft wird die Geschwindigkeit gemessen.

Trabuhn / Arendsee. Wenn keiner ein Machtwort spricht, dann regt sich Bürgerwillen: Nachdem die Verkehrslösung an der Trabuhner Kreuzung im Wendland heftig diskutiert und zwischen Kreisel- und Ampellösung debattiert worden war, hat es eine Bürgerbefragung gegeben.

Einem Bericht der Elbe-Jeetzel-Zeitung (EJZ) zufolge haben sich 650 Männer und Frauen für eine Kreisellösung und gegen eine Ampel ausgesprochen. Initiator war der Mediziner Dr. Jörg-Eckhard Stoll aus Wustrow, der die Unterschriften jüngst dem Lüchower Landrat Jürgen Schulz übergab.

Es geht um die Entschärfung der Kreuzung, die trotz großer Übersichtlichkeit immer wieder zu einem Unfall-Schwerpunkt wird. Aus Kostengründen werde aktuell eine Ampellösung favorisiert, hieß es in einer Begründung der Ampelbefürworter auch aus Lüneburg. Der Mediziner begründete die Forderung nach einem Kreisel. Nach seiner Ansicht fördere eine Ampel nur das Aggressionspotenzial, wenn auf Grün gewartet werden muss. Ein Kreisverkehr nehme dagegen Geschwindigkeit und halte den Verkehr im Fluss, wie es hieß.

Ob es einen Kreisel geben wird, steht weiter in den Sternen. Der Landrat versprach aber, sich der Sache anzunehmen und die Unterschriften „in den Planungsprozess hineinzugeben“, so die EJZ.

Wegen der häufigen Verkehrsunfälle im Bereich der Kreuzung kontrolliert die Polizei die Geschwindigkeit vor allem des Verkehrs aus Richtung Dangenstorf. Auf der 70er-Strecke hat bereits so mancher Altmärker zahlen müssen – die Strecke ist eine wichtige Verbindung aus und in die Altmark.

Kommentare