5. Arendsee-Altmark-Classic ist Geschichte, aber die 6. wird es geben / Sieger aus Schnega

Die Ausfahrt: Minigolf, Pokal und ein falsches Hemd

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Gesamtsieger der Rallye wurde die Familie Wesch aus Schnega. Mutter und Ehefrau Karina legte im Minigolf den Grundstein.

gü Arendsee. Die 5. Arendsee-Altmark-Classic ist Geschichte, die Geschichten über diese werden aber noch lange erzählt. Inzwischen kommen die Teilnehmer von weit her – Dirk und Kathrin Lummer reisten aus Gera an, für die 314 Kilometer-Reise erhielten sie einen Pokal.

Hatten die weiteste Anreise nach Arendsee: Dirk und Kathrin Lummer waren aus dem thüringischen Gera mit dabei.

Ganz besonders freute sich auch Familie Wesch aus Schnega. Sie konnte den Pokal für den Gewinner der Classic-Ausfahrt mit nach Hause nehmen. Grundlage dafür war das gute Abschneiden von Mutter und Ehefrau Karina beim Minigolf. Von 90 möglichen Punkten holte sie die 90 – und Ehemann Udo-Arno sowie Sohn Arne waren sichtlich stolz.

Eine schöne Idee, aber die Anzugsordnung lässt zu wünschen übrig, Genossen! Major und Oberfeldwebel der Grenztruppen hatten die Kaserne in Gollensdorf kurzzeitig wiederbelebt.

Und noch ein Fakt soll nicht unerwähnt bleiben. Von den 90 Fahrzeugen, die auf die Reise gingen, musste keiner abgeschleppt werden. Offiziell nicht, denn der Abschlepper des Autohauses Lach in Arendsee musste keinen nach Hause holen. Und dann waren da noch die beiden Grenzer an der ehemaligen Grenztruppenkaserne in Gollensdorf. Von Weitem hatten die beiden Aktiven des Blaulichtmuseums Beuster alles im Griff. Aber der Kenner der Szene weiß, dass der Major zwei Qualispangen trug, die aus verschiedenen Zeiten stammen. Ein weißes Hemd zur Dienstuniform geht gar nicht, und der Oberfeldwebel trug um die Waffe einen Riemen, der eigentlich an ein LMG gehört. Eine Überraschung war es aber schon für der Teilnehmer der Rallye, die Kaserne wieder belebt zu sehen.

Zu Beginn der Rallye konnte auf dem Marktplatz Minigolf gespielt werden. Die Sportler aus Arendsee hatten alles vorbereitet, und die Fahrer versuchten ihr Bestes.

Gebhard Wolf, Organisator der Altmark-Classic, war mehr als zufrieden. „Dass wir vieles richtig machen, sehen wir doch daran, dass die Teilnehmer jedes Jahr wiederkommen“, sagte er der AZ. So auch die Gewinner – bereits das vierte Mal war die Familie Wesch dabei. Mit einem Daimler 170 V aus dem Jahr 1949 waren sie aus Schnega angereist. Und wollen garantiert wiederkommen. Am 29. Juli 2017. Dann zur 6. Classic.

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