Mit Info.TV und neuem Werbelogo

Touristinformation Arendsee startet neues Projekt

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In der Touristinfo, wo auf dem Fernseher bislang nur Fotos zu sehen waren, wird ab sofort der gesamte Inhalt der Imagebroschüre und weit mehr darüber hinaus zu sehen sein. Ein Angebot, das in der Touristinfo entworfen und umgesetzt wurde.

Arendsee. Wiedererkennung ist ein Schlüssel zum Erfolg. Das dachten sich auch die Männer und Frauen von der Touristinformation in Arendsee und machten sich Gedanken: Auf Werbeträgern, in Broschüren und auf Infoheften wird Arendsee künftig „ArendSee“ geschrieben.

„Die Idee dazu gab es auf den Einladungen zum ArendSee-Schwimmen, da war es mehr eine Laune“, so Rene Brandt von der Info. Und er gestaltete gestern das Logo für das Info-TV, das derzeit zum Probelauf in der Touristinformation gestartet wurde. Der Begriff TV sei vielleicht etwas hoch gegriffen, aber ausbaufähig, wie die Männer und Frauen von der Info erklärten. Ziel ist es, die neue Imagebroschüre einem noch breiteren Publikum bekannt zu machen. Neue Bilder, überarbeiteter Text und alles versehen mit dem neuen Logo i. TV für Informations-Television. Aktuell läuft das Projekt über den Fernseher in der Touristinfo. Verantwortlich zeichnen dafür Rene Brandt und Katrin Schrader. „In Zukunft könnte das auch auf der ,Queen’ laufen“, erklärte Brandt. Der Vorteil: Ausgehend von der Imagebroschüre, die in Druckform vorliegt und das Rückgrat des Angebotes bildet, könnten schnell und unkompliziert Veränderungen eingearbeitet und weitergehende Informationen sichtbar gemacht werden. So beim Ticketverkauf oder Veranstaltungen, die kurzfristig angekündigt werden sollen.

„Wir machen darauf aufmerksam, dass es sich zunächst nur um Veranstaltungen der Luftkurort-Arendsee-GmbH handelt“, sagte Katrin Schrader.

Also auf Fernseh-Bildschirmen in der Touristinfo und bald auf der „Queen“ ist das Angebot zu bemerken. „Schön wäre es natürlich, wenn solch große Flächen wie an der Arneburger Straße in Stendal genutzt werden könnten“, so Brandt. Aber in Arendsee gebe es das nicht, und es wäre auch mit enormen Kosten verbunden. Denn: Das, was sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadtinfo ausgedacht und umgesetzt haben, kostet kaum etwas – außer ihren Lohnkosten. „Wir müssen neue Wege gehen, aber die Kosten nicht aus dem Blickfeld verlieren“, hieß es gestern. Ohne professionelle Betreuung und damit höheren Kosten beschreiten die Info-Mitarbeiter neues Terrain. Und mit der Schreibweise „ArendSee“ werden sie indes womöglich auch Kritiker auf den Plan gerufen haben. Aber: Vor Diskussionen ist ihnen nicht bange.

Von Harry Güssefeld

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