Internet rund um die Anmeldung, die Platte und noch ein wenig weiter

Der Anfang ist gemacht: WLAN für die Camper am Arendsee

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Mit Passwort und Nutzernamen kann man sich auf dem Campingplatz am Harper Weg einloggen. Die Zugangsdaten gibt es bei der Anmeldung, sie sind zwei Tage gültig. Ob und wieviel später einmal bezahlt werden muss, ist offen.

Arendsee. Michael Meyer präsentierte gestern stolz das neue WLAN auf dem Campingplatz. Von den Gästen gewollt, hat die GmbH nun in leitungsloses Internet investiert – und es klappte auch. „Wir haben Schwerpunktbereiche erst einmal versorgt“, so der GmbH-Chef.

Bedeutet: rund um die Anmeldung, die Platte (Gaststätte) und noch ein wenig drumherum kommen Besucher in das Netz. „Ich denke, rund 60 Prozent der Leute hier kommen in den Genuss“, erklärt der GmbH-Chef. Genau könne er das nicht sagen. Aber bekannt ist, dass schon diese ersten Hürden für einen Internetzugang eine schwerer Gang waren. Nicht nur aus Kosten-, sondern auch aus technischen Gründen. Denn eine Reihe von Leitungen musste verlegt werden, und es müssen noch mehr werden, soll der ganze Platz versorgt sein.

Meyer spricht von einer sehr guten Qualität des Netzes. Seit gut einer Woche werden probeweise Zugangsdaten an Interessenten verteilt, die mit Nutzername und Passwort zunächst für zwei volle Tage nach erstem Login surfen können. Kostenlos, wie gesagt. Doch das könnte sich wieder ändern. Denn ganz ohne Beteiligung werden die Nutzer zukünftig nicht ins Netz gehen können. Wie viel es kosten wird, dazu hat sich Michael Meyer gestern noch nicht bekannt. Kostenlos gehe es nicht, die GmbH muss auf Wirtschaftlichkeit achten. Auch in diesem Fall.

Die GmbH sichert sich gegen Missbrauch des Netzes ab. Durch Zugangsdaten und die IP-Nummer des Rechners kann der Anbieter des WLAN diejenigen ermitteln, die sich eventuell strafbar machen. „Soweit sollte es nicht kommen“, hofft Meyer.

Geprüft werden soll nun, wo weitere Leitungen verlegt und technisches Gerät verbaut werden muss, um den gesamten Platz zu versorgen. Meyer hofft dabei auf die Zuarbeit und Information vor allem der Dauercamper.

Von Harry Güssefeld

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