Initiativgruppe baute Maibaum wieder ab

"Aktiv für Arendsee": In einer Stunde war der Baum im Lager

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Der Kranz des Maibaumes wurde vorsichtig vom Stamm entfernt und später ebenfalls eingelagert. Zum Abbauen des Baumes waren rund 20 Mitglieder der Initiativgruppe „Aktiv für Arendsee“ auf den Marktplatz gekommen.

Arendsee. Es war wieder eine dieser Aktionen in der Stadt, die gut organisiert und schnell über die Bühne gehen: Rund zwanzig Männer der Initiativgruppe „Aktiv für Arendsee“ bauten den Maibaum zurück, den sie am 29. April auf dem Markt installiert hatten.

Kran und Hubsteiger waren notwendig, um die 14 Meter lange einstige Fichte anzuheben und abzulegen. Ronald „Pitt“ Krüger, Sprecher der Gruppe, bedankte sich bei Baggerfahrer Udo Lahmann und auch bei Uwe Niemtschke vom Wirtschaftshof.

Geholfen hatten auch Jungs der Wohngruppen der LeBe aus Zühlen. Der Baum war schnell auf dem Anhänger verschwunden – in Richtung Zühlen, wo er eingelagert ist und auf seinen neuen Auftritt im kommenden Jahr wartet. Denn Fakt ist: Die AfA wird den Baum wieder aufstellen, wenn er wieder auf Vordermann gebracht worden ist. Einige Gebrauchsspuren hat er schon bekommen.

Im Anschluss gab es ein deutsches Abendbrot – Bier und Bockwurst. Und Asbach Uralt, den „Pitt“ Krüger spendierte. Zudem viele geistige Gespräche, von Urlaubsgeschichten bis zum Entfernen von Hundekot auf Arendsees Straßen. Wichtige Dinge also.

Die AfA wächst weiter. Neue Männer kamen dazu und packten mit an. Auch neue Vorhaben stehen im schon Visier (wir berichteten), so ein Trimm-Dich-Pfad um den See. Darüber wird zu sprechen sein, erklärte Krüger. An der Lust und Laune der Aktivisten werde es nicht scheitern, waren sich die Männer am Dienstag einig.

Zwischenzeitlich hatte sich Stadtrat Jens Reichardt positiv zu den Aktionen der AfA geäußert. Verbunden mit seiner Bitte, die Gruppe für Interessenten aus den Ortsteilen zu öffnen, um, wie er betonte, eventuell auch Aktionen in den Orten zu starten. Darüber werde auf der nächsten Zusammenkunft diskutiert, kündigten „Pitt“ Krüger und Mathias Goyer an.

Der Maibaum war der Beginn der Gruppe. „Wir werden da sein, wo wir glauben, dass es wichtig ist“, sagte Krüger zum weiteren Vorgehen.

Von Harry Güssefeld

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